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Neues von den Altstädtern


Die Reiter stellten ihr Können unter Beweis
01.12.2010

Abschlussreiten in Ottoherscheid

Die Teilnahme am Rosenmontagszug zu Pferde macht das Festkomitee des Kölner Karnevals als verantwortlicher Veranstalter, von den reiterlichen Fähigkeiten jedes einzelnen Teilnehmers abhängig.

Aus diesem Grund müssen die Reiter die geforderte Mindeststundenzahl im Sattel und den sicheren Umgang mit dem Sportkameraden „Pferd“ nachweisen. Neben diesen Mindestanforderungen finden innerhalb des Reiterkorps der Altstädter jährlich und zeitnah zur beginnenden Session, Sichtungsprüfungen in den beiden Ställen von denen Pferde für den Zug entliehen werden, statt.

Ein Teil der Pferde kommt aus der Reitschule Klinken in Mönchengladbach. Inhaber Hanno Klinken feierte bereits in der zweiten Generation das 40jährige Betriebsjubiläum. Bereits über 60 Jahre stellt uns Heinz Meurer aus Ottoherscheid, ebenfalls in zweiter Generation Pferde für den Rosenmontagszug.

Gemeinsam mit den Reitlehrern überprüft Reiterkorpskommandant Uli Nockemann die zum Rosenmontagszug gemeldeten Reiter auf deren Tauglichkeit. Im Anschluss an diese Sichtung erfolgt eine Aussprache um danach über zu Zulassung zum Rosenmontagsritt zu entscheiden. Von Fall zu Fall wird auch die Empfehlung ausgesprochen noch zusätzliche Reitstunden zu absolvieren.

Beim Abschlussreiten am letzten Novemberwochenende konnten die Reitlehrer samt Reiterkorpskommandant Uli Nockemann sehr zufrieden mit ihren 16 Prüflingen sein. Natürlich gab es zum Abschluss ein zünftiges Süppchen, sodass niemand den Reitstall mit knurrendem Magen verlassen musste.

Eine Überraschung in geselliger Runde gab es für Heinz Meurer, der 1998 den Betrieb von seinem Vater übernommen hatte. Seit dieser Zeit ritt er alljährlich als Standartenreiter des Altstädter Reiterkorps im Rosenmontagszug mit. Er fühlte sich in all den Jahren, durch diese ehrenvolle Aufgabe eng mit den Altstädtern verbunden und übernahm alle anfallenden Kosten für Pferd, Versicherung und Transport aus eigener Tasche.

Nun erhielt er aus der Hand des Kommandanten nicht nur eine Urkunde und die Gesellschaftsmütze sondern wurde auch zum Ehrenmitglied des Reiterkorps ernannt und ist somit Leutnant der Reserve. Im kommenden Rosenmontagszug reitet er nicht mit Standarte sondern wird fleißig Kamelle und Strüßjer werfen.

Spontan und vor lauter Freude übernahm er die verkonsumierten Getränke, was ihm mit einem herzlichen Reiter Hopp.. Hopp.. gedankt wurde. Ein schöner Tag der letztendlich damit endete, dass bis auf einen Reiter, der sich einer Nachprüfung stellen muss, jeder seine Reitbescheinigung mit einem sicheren Gefühl entgegen nehmen konnte.

 

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