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Neues von den Altstädtern


Das Kölner Dreigestirn
23.03.2011

Kaiserwetter nicht nur für das Dreigestirn

Ob es tatsächlich am Segen des Papstes beim Besuch des Kölner Dreigestirns im Vatikan gelegen hatte, wir wissen es nicht. Aber sicher müssen der liebe Gott und auch Petrus beide Kölsche sein. Denn das Karnevals-Wetter war ein Traum! Von Weiberfastnacht bis hin zum Aschermittwoch, blauer Himmel und Sonne pur. Altstädter, was willst Du mehr?

So ließ es sich bereits an Weiberfastnacht auf unserem Alter Markt so richtig stimmungsvoll gemeinsam mit einigen Tausend Jecken aus Nah und Fern feiern.

Doch das Feiern hatte auch eine Schattenseite. Grund war eine Praline aus dem Publikum, welche Prinz Frank I. im Gesicht traf. Dies war sicherlich so nicht gewollt, ist aber gefährlich und gehört sich nicht! Was auch unser Präsident Hans Kölschbach mit scharfen Worten in Richtung Publikum zum Ausdruck brachte. Die Werferin wurde ermittelt und entschuldigte sich später beim Prinzen.

Die offizielle Eröffnung des Straßenkarnevals in Köln durch den amtierenden Kölner Oberbürgermeister und den Festkomitee-Präsidenten, veranstaltet von den Altstädtern, hat seit 1953 ihre Tradition. Eine Tradition, die weitaus früher ihren Ursprung hat und begann. Bereits im Mittelalter feierten die Marktfrauen an Weiberfastnacht auf dem Alter Markt zu Köln. Somit hat auch diese offiziellen Veranstaltungen, neben der offiziellen Sessionseröffnung am 11.11. und der Proklamation des Kölner Dreigestirns, ihren festen Platz im Verlauf einer jeden Session. Umso bedauerlicher ist es nicht nur für den Verfasser dieses Beitrages, dass einzelne Medien den Schwerpunkt ihrer Berichterstattung auf den negativen Zwischenfall, den Pralinenwurf auf Prinz Frank I., beschränkten. Zu den vielen Facetten die der Kölner Karneval zu bieten hat, gehört die Veranstaltung auf dem Alter Markt als ein fester Bestandteil unseres vaterstädtischen Festes.

Mit dem Besuch der zahlreichen feiernden Gäste an diesem Tag wurden die Mühe und der große Aufwand, den die Altstädter alljährlich betreiben, dennoch belohnt.

„Wird das Wetter bis Rosenmontag so bleiben?“, fragte sich doch so mancher Karnevalist in aller Stille. Ja, es blieb so! Rosenmontag bei Kaiserwetter, nicht nur für das Dreigestirn.

Rund 700 Altstädter und deren Helfer erlebten einen Rosenmontagszug wie im Traum und das traumhafte Wetter ließ auch für Prinz Frank I. den Vorfall von Donnerstag vergessen machen. Über eine Million Besucher am Zugweg. Kölner und Gäste in dieser Stadt sorgten mit den Akteuren im Zug für unvergessliche Stunden. All dies bot sich auch den Gästen auf unserer Tribüne, die in diesem Jahr erstmals auf dem Alter Markt, der Altstädter-Heimat, stand.

Gäste der Altstädter im Rosenmontagszug waren in diesem Jahr der Geschäftsführer des 1. FC Köln, Claus Horstmann, und „De Doof Nuss“, Hans Hachenberg. Für Hans Hachenberg war es, man höre und staune, die erste Mitfahrt im Rosenmontagszug überhaupt. Und das im Alter von 85 Jahren nach 65jähriger Bühnenpräsenz. Leider aber blieben auch diese hochkarätigen Gästen bei der schreibenden Presse unerwähnt.

Wir Altstädter bedanken uns für eine hervorragende Session bei Allen, die zum Gelingen unseres vaterstädtischen Festes in diesem Jahr beigetragen haben.

 

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