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Neues von den Altstädtern


Dominik Langen, Stefan Feck und Hanspeter Detmer
23.04.2011

Dauerlauf im Severinsveedel – mit einem falschen Reiter und einem Reiter, dem der Gaul durchging

Widder Vringsstroß – ungerm Severinstor jing et loss. Un widder rächts und links Minschemasse. Wie an Ruusemondaach! Nur wor dat Altstädter-Schmölzje jet zesamme jeschmolze. Übrig geblieben waren drei Dauerläufer: Dominik Langen (Jummibärchen), Stefan Feck (Paparazzi) und Hanspeter Detmer (Klack-Klack). Zur Freude von Reiterkorpskommandant Uli Nockemann – zunächst der einzige grün-rote Schlachtenbummler, am Ende aber nur noch einer unter vielen jubelnden Altstädtern – fiel Stefan vom Start weg aus der Rolle. Auf seinem Laufshirt prangte zwar unübersehbar das Altstädter-Logo – ävver dodrunger stund: „Reiterkorps“! Entpuppte sich Stefan Feck, der Dauerläufer, als Fremdgänger? Auf dem nächsten Senatsabend ist für Diskussionsstoff gesorgt…

Startschuss um 12.00 Uhr (mit pünktlicher Verspätung von 11 Minuten) zum 10-Km-Lauf durchs Severinsviertel. Et wor wirklich wie Ruusemondach, nur noch jet wärmer. Un jet flöcker. Der Sieger brauche nur knapp mehr als eine halbe Stunde. Wat e Jlöck, dat dä nit ne Blaue Funk es. Bei su enem Tempo kann man doch weder Zoch noch Dauerlauf geneeße!

In der ersten von drei Runden durchs Veedel und am Rhein unter den Kranhäusern entlang ließen es die drei Altstädter gemütlich angehen. Zu Beginn der zweiten Runde ging jedoch mit Klack-Klack (klar, mit wem denn sonst von den dreien) der Gaul durch. Gestreckter Galopp, das Gekeuche wurde immer lauter. Wahnsinn, die Zeit für die zweite Veedelsrunde. Neue persönliche Bestzeit? Kurz vor dem Ziel auf der linken Seite: Chef Uli, der Reiterkorpskommandant, mit Kamera im Anschlag. Auf jeden Fall lächeln. Und Endspurt!

30 Meter weiter, vor dem Severinskirchplatz – ein freundlicher Wettkampfordner: „Weiterlaufen! Noch eine Runde.“ Wie das? Die Körner waren verbraucht. Der Kopf leer, die Muskeln sauer. Dann kam auf einmal von hinten Stefan, der adoptierte Reiter: „Biste fäädisch? Ich hab dich schon lange beobachtet. Aber dann musste ich noch schnell ein Päuschen einlegen und ins Gebüsch.“ Solche Freunde motivieren. Immerhin: Zwar hatte er sich unterwegs auch noch die Zeit genommen, das Unterhemd auszuziehen, weil er etwas ins Schwitzen gekommen war. Aber das Reiterkorps-Trikot trug Stefan mit Stolz geschwellter Brust bis ins Ziel. Leider kein Foto vorhanden, denn unser fotografierende Reiterkorpskommandant hatte mit allem gerechnet. Damit jedoch nicht!

Kurz darauf durfte Klack-Klack absatteln. Er war sauer – weil die Zeit so miese war. Aber ein Glück, dass die Altstädter ihr Jummibärchen haben! Die Zeit? „Es mr ejal. Hauptsach, et Wedder wor schön. Dat kunnte mr jood jeneeße, denn laut GPS war die Strecke rund 600 Meter länger als in der Ausschreibung angegeben.“ Jetzt konnte auch Klack-Klack wieder lachen. Unter diesen Umständen stimmt die Zeit jetzt wieder.

Den Verantwortlichen für die Fehlangabe der Streckenlänge sei übrigens verziehen. So etwas wird schließlich allerdings nur zwei Prinzen-Gardisten verziehen…

 

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