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Neues von den Altstädtern


Reiter in Action
03.11.2011

Reiterkorps zum Workshop in der Puszta

Bereits der Zeitpunkt des Treffens zum diesjährigen Reiter- Workshop in der ungarischen Puszta – 05.15 Uhr, also kurz nach Mitternacht - war zum Lachen. Und gelacht hat dann auch noch fünf Tage lang die Sonne. Die Planung von Reiterkorps-Kommandöres Uli Nockemann war bis rauf zum Himmel somit perfekt.

Landung in Budapest, rein in den Bus zum Reiter-Resort Varga Tanya. Super Anlage , klasse Zimmer, und zur Einstimmung eine rasante Pferdeshow. Mittagessen in der Puszta-Hütte; natürlich gab es Gulasch. Dann sofort die erste Lektion. Von wegen Mittagsschläfchen - die Puszta-Pferde hielten uns auf Trab. Schnell, ausdauernd und dynamisch sind sie.

Beim Abendessen gab es roten und weißen ungarischen Wein en mass. Zuviel der Flüssigkeit. Mehr Konzentrat war gefragt. Barackpálinka half.
Am nächsten Tag: Die aktiven Reiter waren so dynamisch wie die Pferde. Galopp – lang und schnell. Auf wunderbarem, aber auch tückischem Geläuf. Vorsicht Sandkuhle. Der Schimmel war den Kniefall gewohnt. In den täglichen Pferdeshows , derentwegen Touristen von Budapest aus anreisen, müssen die Reiter ihn regelmäßig dem staunenden Publikum vorführen. Draußen im Gelände kommt so ein Kniefall des Schimmels für seinen Reiter dann jedoch überraschend.

Samstags ging es mit der Kutsche zum Weinfest ins Nachbardorf. Hoch auf den Wagen war unsere Stimmung grandios. Nur der junge, zug-fleißige Hengst und der alte, behäbige Wallach bekamen Zoff. Bis unser Chico, trotz besten Zuredens von Herbert in fließendem deutsch-kölsch-europäischem Kauderwelsch, verzweifelt den Bock verließ. Sein Papa sollte den Pferdezoff richten. Wir hatten weiterhin unseren Spaß. Chico-Papa mit seinen höheren Promille-Graden vermochte unserem Pferde-Duo allerdings auch mit noch so kräftigen Peitschenhieben keine Harmonie einzubläuen. Bis unser Jung-Chico zurückkehrte und doch noch alles zum Guten richtete. Lachend fuhren wir schließlich in der Weinfestparade mit mehr als 100 Kutschen und sicherlich an die 500 Pferde, mit. Auch der schönste Reiter-Workshop hat einmal sein Ende. In der Heimat angekommen waren sich alle ganz sicher, es waren tolle und kameradschaftliche Tage in der Puszta!

 

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