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Neues von den Altstädtern


14.04.2013

Met Samba un traditionellem Altstädter-Marsch durch die Session 2013

„Fastelovend em Blot, he un am Zuckerhot“ - ein Sessionsmotto welches wieder einmal allen Kölner Karnevalsgesellschaften einen großen Spielraum für fantasievolle Ideen und reichlich Möglichkeiten zu deren Umsetzung bot.

Dies setzte auch in dieser Session unser Regiments-Spielmannszug in seinem neuen Potpourri, mit feuriger Samba-Trommeleinlage, um. Aber nicht nur auf die musikalische Umsetzung des Mottos der vergangenen Session können die Altstädter zufrieden zurückblicken. Mit einem umfangreichen Sitzungsangebot in den verschiedenen Kölner Sälen wie Sartory, Gürzenich, Kristallsaal der Köln Messe und dem Kult-Ball „Jeck am Rhing“ im Theater am Tanzbrunnen, wurde man wieder einmal den Wünschen eines anspruchsvollen Publikums, gerecht. Darüber hinaus boten der Litewka-Abend im Excelsior Hotel Ernst und der Reiterball im Girkeller tief unter der Kölner Altstadt den Gästen wieder etwas Besonderes.

Auch die 60. offizielle Eröffnung des Straßenkarnevals, veranstaltet von den Altstädtern auf dem Alter Markt, zog tausende bunt kostümierte Jecken bereits in den frühen Morgenstunden in die Kölner Altstadt. Im Anschluss daran wurde auf der Altstädter-Weiberfastnachts-Party „Mittendrin im Zims“ im gleichnamigen Traditionsgasthaus am Heumarkt, bis in den frühen Morgen gefeiert.

„Der Kallendresser-Tanz ist der schönste Tanz eines Traditionskorps in dieser Session“, so Große Kölner-Präsident Joachim Wüst zum Aufzug des Altstädter-Korps bei deren traditionellen Kostümsitzung am Karnevalssonntag. Doch diesem und somit einem der letzten Auftritte waren bereits rund 80 Auftrittsverpflichtungen vorausgegangen. Eine wahrlich tolle Leistung aller Akteure!

Bevor mit dem traditionellen Fischessen am Aschermittwoch alles vorbei war, krönte der Rosenmontagszug bei bestem Wetter die sehr kurze, aber wieder tolle Session. Regiments-Spielmannszug, Regimentskapelle, berittenes Fanfarenkorps und weitere drei Kapellen sorgten für den richtigen musikalischen Rahmen beim Zug durch Köln. Mit wieder fast 700 Teilnehmern samt Helfern und somit der zweitgrößten Gruppe im Rosenmontagszug, gehörten die Altstädter in ihren schmucken Uniformen wieder zu den Highlights an diesem schönen Tag.

Als ehemaliger Fußball-Nationalspieler und mit 166 Toren bis dato Rekordhalter beim FC Köln war Hannes Löhr ein netter und sympathischer Gast unseres Postmeisters Karl-Heinz Kaiser auf dessen Kutsche.
Nicht treffender hätte man es formulieren können: „Wie es sich für uns Ehrenamtler gehört, bereiten wir morgen wieder über einer Million Menschen Freude bei unserem Weg durch Köln!“, so Dr. Johannes Kaußen, Präsident der Kölnischen KG von 1945, beim Auftritt des Korps am Vorabend zu Rosenmontag. Eine Formulierung der auch die Altstädter, wie alle Zugteilnehmer, mehr als gerecht wurden.

Was sich in wenigen Sätzen zusammenfassen lässt, ist mit viel Vorbereitung und hohem Zeitaufwand auch logistisch eine Meisterleistung all derer, die sich mit ihrem persönlichen Engagement für ihr grün-rotes Korps einbringen. Dies gilt nicht nur für den Gesamtvorstand und die Gruppenvorstände, sondern auch für die vielen stillen und umtriebigen Helfer im Hintergrund. Ein großes Dankeschön gilt darüber hinaus auch den vielen Freunden, Förderern und Sponsoren für ihre wieder einmal große Unterstützung. Für all dies fand auch Präsident Hans Kölschbach, uns Knallbotz vum Aldermaat, die passenden Worte beim Rosenmontags-Ausklang hoch über dem nächtlichen Köln im Hotel Pullman.

Liest man diesen kleinen Sessionsrückblick, liegt die Vermutung nahe, dass die kurze Session eine stressige war. Doch auch das Feiern und die vielen gemeinsamen Stunden (meist nachts), in gemütlicher Runde mit den Korpskameraden, kamen nicht zu kurz. Schöne und gesellige Abende waren hier auch wieder das traditionelle Suurbrodeessen des Tanzkorps und das Reibekuchenessen des Reiterkorps.

So waren auch die Besuche mit Großaufmärschen aller Kölner Traditionskorps beim alljährlichen Biwak unserer Roten Funken Freunde auf dem Neumarkt und bei unseren Freunden der EhrenGarde anlässlich deren 111. Geburtstag, vor einer beeindruckenden und farbenprächtigen Kulisse der Hahnentorburg, dem Domizil der EhrenGarde, etwas Besonderes.
Auch ohne das Motto der kommenden Session „Zokunf - mer spingkse wat kütt“, ist bei den Altstädtern der Blick in Richtung Zukunft gerichtet. Und dass es auch in der kommenden Session etwas zu feiern gibt, dafür sorgt das Tanzkorps mit seinen Goldhelmen, welches im Jahr 2014 auf 90 Jahre seit seiner Gründung zurückschauen kann.

 

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