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Neues von den Altstädtern


Toyota-Chef Toshiaki Yasuda
03.02.2010

Der „Domknipser“ beim Surbroodeesse

Was, um Gottes Willen, ist denn ein „Domknipser“? Seit Mittwoch, den 3. Februar 2010, weiß man es. Ein „Domknipser“ ist ein Asiate, der unseren schönen Dom fotografiert. Logisch! Und wem fällt so etwas ein? Dem Kommandöres der Altstädter. Auch klar! Kurt Nürnberg „Trööt“ vergab diesen Spitznamen an Toshiaki Yasuda. Der Toyota-Chef war wie viele andere Freunde und Förderer auch und wie so manches Mitglied des Großen Rates der Einladung ins Brauhaus „Zur Schreckenskammer“ gefolgt.

Dort fand an besagtem 3. Februar das traditionelle „Surbroodeesse“ des Tanzkorps statt. Zuvor hatten die stolzen Altstädter noch flott die Gäste der WDR-Fernsehsitzung im Gürzenich mit ihrem Auftritt begeistert, ehe man zum gemütlichen Teil überging. Knallvoll war die Schreckenskammer mit gut und gerne 150 Altstädtern gespickt – ein tolles Bild. Als dann auch noch der Regimentsspielmannszug mit einen Medley – also einem Potpourri – aus feinstem kölschen Liedgut einmarschierte, war schnell für Stimmung gesorgt. Mit gut 50 Mann zeigte sich der Spielmannszug einmal mehr als wichtiges Element im Kreis der Altstädter.

Das Surbroodeesse (für Nichtkölner: Sauerbratenessen) ist übrigens eine lieb gewonnene Tradition. Seit über 20 Jahren zelebriert man sie. Da fand Kurt Nürnberg leicht den Bogen zu unserem neuen Altstädter aus Japan. Wurde dieser nicht nur als Freund und Förderer begrüßt, sondern erhielt auch ein Präsent für die nunmehr 30-jährige Unterstützung, die Toyota Deutschland leistet, indem man die Fahrzeugflotte für die Altstädter während der Sessionen stellte.

Einen ganz besonderen Dank hatte der Kommandöres an die, neben unsere Marie Katrin Basinski einzige Dame im Saal zu richten: an Katrin Bachmann. Die ehemalige Regimentstochter der Ehrengarde der Stadt Köln hatte nämlich den neuen Kallendresser-Tanz mit den Altstädtern einstudiert. Mit stolz geschwellter Brust heftete Kurt Nürnberg zudem jedem Tänzer einen ganz speziellen Orden an.

Diesen Kallendresser-Orden dürfen künftig nur diejenigen Altstädter tragen, die auch auf den Bühne den neuen Tanz vorführen. Katrin Bachmann bekam ihn natürlich auch und zudem einen prächtigen Blumenstrauß, natürlich in grün-rot, arrangiert und gestiftet von unserem WDR-Fernsehgärtner Rüdiger Ramme „Jrön“.

So manches Glas des ausgesprochen leckeren Schreckenskammer-Kölsch wurde an diesem Abend erhoben, zum Teil gespendet von Hermann-Josef Wirtz und seiner Gattin, den Inhabern des Kölner Traditionslokals im Schatten der Kirche Sankt Ursula.

pd

 

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